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Countdown Italy 2011 - Tag Vier

Am Sonntag stand als erstes der Besuch des Superbike WM-Laufes auf dem Programm. Abfahrt war wieder für eine Uhrzeit angesetzt, die wir auch diesmal gnadenlos überzogen haben. Gut, wir hatten alles aus unseren Zimmern geräumt gehabt, haben dann aber erst mal das inzwischen wieder vorhandene und sogar funktionierende Internet genutzt und an der Hotelbar unseren Cappuccino mit IP-Paketen genossen. 

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(Photo by Oliver Franz - http://www.facebook.com/areyoureadyforhonda )

Am Autodromo Enzo e Dino Ferrari angekommen, haben wir erst mal die Blaue Hummel vor das Honda Hospitality-Zelt geschoben, wo sie den Tag über neben der neuen 2012er Fireblade ausgestellt wurde. Von einem fleißigen Honda-Menschen frisch geputzt und von extrem hoch gewachsenen Gridgirl flankiert, war sie den ganzen Tag über Anschauungsobjekt für viele interessierte Besucher. Apropos hochgewachsene Gridgirls: Was dort das gesamte Wochenende über herumgerannt ist, war schon beeindruckend! Ich glaube, da war keine einzige unter 1.80 Metern dabei. Plus Highheels. Was, mit den typischerweise eher klein gewachsenen Italienern, die sich mit den Mädels haben fotografieren lassen, unglaublich lustig aussah :). Manche von denen waren auch ganz nett anzuschauen. Die übrigen waren auch ganz ok, wären aber jetzt nicht so unbedingt mein Fall - und manche sahen einfach nur aus, als wär vor deren Gesicht ein Schminkkoffer explodiert. Bevor falsche Gerüchte aufkommen: Die Hondamaedels waren schnuckelig! :)

Im Laufe des Vormittages kam der Honda-Fahrer Jonathan Rea vorbei für ein kleines Interview, das er spektakulär vor einer großen Traube von Zuschauern, mit einer Unterschrift auf unserer Fireblade abgeschlossen hat. Die Zeit bis zum Start des Rennens haben wir uns mit einem kleinen Spaziergang durch den Paddock-Bereich vertrieben, wo wir uns über den Racingtruck eines russischen Rennteams amüsiert hatten, der stolz mit den größten Erfolgen des Teams lackiert war: "Best Results in 2011: -"!

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(Photo by @epic_fnord: http://yfrog.com/nzk83vj )

Das Rennen selbst haben ein Teil der Fahrer live in der Box verfolgt, ein anderer Teil des Teams hat sich lieber dem Luxus des Honda VIP-Zeltes hingegeben! Es war super spannend und am Ende stand "unser" Fahrer Jonathan Rea mit seiner Honda auf dem Siegertreppchen. Den Pokal, die Champagnerflasche und den Helm von Jonathan durfte ich anschließend höchstpersönlich befingern und auch die übrigen Roadblogger haben den Erfolg dieses Rennwochenendes, und natürlich auch den Pokal, ein bisschen als "ihren" Erfolg angesehen. Irgendwie ist das schon eine ganz besondere Atmosphäre! 

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(Photo by @schrm - http://yfrog.com/nwe8fmj )

Im Anschluss durften wir noch einige Interviews geben, und ich durfte unter anderem einen englischen TV-Team ein wenig über die blaue Hummel erzählen und dabei noch Werbung für den Road-Blog machen. Yes! Ich sage euch, falls ihr noch nie vor ner Kamera standet: das ist in der Tat ein saubloedes Gefühl, wenn man's nicht gewöhnt ist. Immerhin habe ich es geschafft, den Jungs den Klischee"deutschen" vorzumachen und habe ihnen etwas von der Fireblade und schnellen deutschen Autobahnen erzählt, was sie auch sehr amüsiert hat.

Nun war es aber höchste Zeit, unsere Sachen zu packen und loszureiten. Immerhin wollten wir es bis zum Abend noch nach Südtirol schaffen, was schon noch ein ganzes Stück Strecke war. Die Fahrt dahin war dann aber, abgesehen von einer verlorenen Mautkarte und einem infolgedessen heftig mit der Mautlady flirtendem CBR-Fahrer, relativ ereignislos. Wenn man von dem letzten Pass vorm Hotel absieht, der mit drei Metern Fahrbahnbreite, Schotter auf der Strecke, ganz schön tiefen Abgründen ohne Leitplanke und ohne Tageslicht auf einer 173 PS starken VFR ganz schön respekteinflößend ist. Ich bin dann auch ganz langsam gefahren und doch noch heil angekommen. Hab auch extra ein paar Blümchen für die schnelleren Jungs gepflückt, die bereits im Hotel auf uns gewartet haben.

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Den Abend haben wir im Hotel Fontanella, bei einem fabelhaften Abendessen ausklingen lassen. Welten Unterschied zur Enttäuschung im Restaurant am vorherigen Abend! Gut gesättigt sind wir anschließend in unsere Betten gerollt, damit wir fit sind für den (wie wir dachten) letzten Tag unserer Tour.

Wie es weitergeht, erfahrt ihr morgen im Teil 5...