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Countdown Imola - Zurueck nach Deutschland

Der letzte Tag unseres Roadtrips nach Imola. Heute mit Alpenpaessen, ein paar Fahraufnahmen der blauen Hummel und extrem viel Pech mit einer Oelspur.

Damit ist die Serie um unseren Ausflug zum Superbike Rennwochenende in Imola auch leider schon beendet. Schoen war's, viel Spass hat es gemacht und hoffentlich sehen wir uns dieses Jahr zu etwas aehnlichem wieder! :)

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Countdown Imola - der Rennsonntag

Der vierte und vorletzte Teil unseres Roadtrips zum Superbikerennen nach Imola. Diesmal macht unsere blaue Hummel einen Ausflug in die Boxengasse & trifft Johnny Rea, wir verfolgen das Rennen aus erster Reihe und geben euch einem Blick auf das Geschehen in der Castrol Honda Box am Rennsonntag.

Ausserdem laeuft immer noch unser Gewinnspiel, bei dem ihr 2 von Johnny Rea unterzeichnete Castrol Honda Crewshirts & 2 SBK Backstagepaesse gewinnen koennt - mehr Informationen dazu gibt's hier: http://road-blog.de/gewinnspiel-cti

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Gewinnspiel #CTI11

Schaut Ihr die Filme zum Countdown to Imola? Ich auch. Ich durfte sogar mitfahren und Johnny Rea treffen. Ja ich weiß, schön für mich. Aber auch für Euch, denn der zukünftige Superbike Weltmeister (später könnt Ihr Eurer Enkelgeneration erzählen, dass ich es schon vorher gewusst habe) hat für den Road-Blog, und damit für Euch, zwei T-Shirts und zwei VIP-Pässe signiert, die wir jetzt hier verlosen.

Anfangs dachte ich ja, ich mache die Verlosung unter notarieller Aufsicht, aber nachdem jeder Notar den ich gefragt habe zwar kein Geld, aber ein signiertes T-Shirt wollte, verzichte ich halt auf die Aufsicht und mach‘ es selbst.

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Die Preise:
1. Preis: Ein T-Shirt in Größe M (die Größe sieht an der Wand am besten aus. Ihr wollt das heilige Teil doch wohl nicht anziehen!) und ein VIP-Pass für die Honda Hospitality, beiden von Herrn Rea signiert.
2. Preis: Ein signiertes T-Shirt in Größe M (natürlich sind die T-Shirt nicht getragen. Promi-Schweiß-Fetischisten können zusätzlich an der Sonderverlosung teilnehmen).
3. Preis ein signierter VIP-Pass.

Auf den Bildern oben seht Ihr die unsignierten T-Shirts.Ich danke den Models @schrm und @pistonpin die für Ihren Auftritt mit je einem Pokal belohnt wurden.

Sonderverlosung für Promi-Schweiß-Fetischisten:
Eine original Griesgram999-Socke in ungewaschen und getragen. Um an der Sonderverlosung teilzunehmen, müsst ihr „Socke“ in den Betreff schreiben. Wer keine „Socke“ im Betreff hat, kann die von Jonathan Rea signierten Preise gewinnen, bleibt jedoch von der Socke verschont.

Was müsst Ihr überhaupt tun um zu gewinnen? Nichts wildes, einfach nur eine E-Mail an gewinnspiel@road-blog.de schreiben, in der Eure Adresse steht, damit ich die Preise verschicken kann. E-Mails ohne Adresse können nicht gewinnen. Nach dem Gewinnspiel werden Eure Mails gelöscht und die Adressen auch. Versprochen.
Einsendeschluss ist der 20. Januar, dann kann ich Euren Gewinn am 21. in die Post stecken und Ihr habt mit Glück was cooles zu Weihnachten. Die Gewinner werden natürlich hier auf der Webseite, auf Twitter und auf unserer Facebookseite veröffentlicht.

Beitrag vom Alten Griesgram

Countdown Imola - Jetzt auch für zuhause!

Unsere Tour liegt nun doch schon ein viertel Jahr zurück. Aus den angenehmen 30 Grad und Sonnenschein wurden Temperaturen um den Gefrierpunkt und nasskaltes Wetter. Der perfekte Zeitpunkt, euch ein kleines bisschen "Countdown Imola" ins Wohnzimmer zu bringen. Viel Spass mit dem ersten Teil unserer fünfteiligen Serie, die ab dem 20. Dezember wöchentlich jeden Dienstag erscheint!

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Mein neuer Helm: X-lite X-702

Als wäre die Tour in die Honda-Hospitality in Imola (genannt #cti11) noch nicht genug gewesen oder eine Einladung zu Nolan nach Bergamo, es kam noch besser. Die Helmausrüster des Superbike Weltmeisters Carlos Checa setzte noch einen drauf. Einen Helm. Nicht irgendeinen Helm sondern einen in mehrfacher Hinsicht ganz besonderen Helm. Wir Road-Blogger wurden erwählt, den nagelneuen X-lite X702 noch vor dem Marktstart zu testen. Deshalb wurden flugs ein paar harte Hüte aus der Vorproduktion geschmuggelt und im eigens für uns entworfenen Road-Blog-Design dekoriert.

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Oder um es ein wenig bescheidener zu sagen. Der olle Carlos hat zwar auch ein eigenes Design, aber keinen noch-nicht käuflichen X-702 sondern so eine Mütze, den jeder für Geld kaufen kann. Bestimmt auch im Checa-Design.
Saugeil!
Da ich vorher ein Jahr lang den 701er gefahren bin, und auch auf den 702 inzwischen über 2.000 km durch den Wind gedrückt habe, erlaube ich mir ein paar kleine Urteile.
Das wichtigste bei einem Helm ist die Passform, die wurde geändert. Den 701 fahre ich in Größe S, den neuen in Größe M. Bisher hatte ich nicht den Eindruck, dass der Einser unbequem wäre, aber der Zweier ist nochmal bequemer.
Danach kommt, zumindest für mich erst mal lange nichts. Nein, das stimmt jetzt nicht mehr, denn der 702 hat etwas, das ich bisher immer für überflüssig hielt: eine integrierte Sonnenbrille, im offiziellen Sprech heißt das wohl Sonnenblende. Will ich nicht mehr drauf verzichten. Über einen Hebel auf der linken Seite kann die getönte Klappe einfach hoch- und runtergefahren werden. Rein in den Tunnel, Blende hoch, wieder raus, Blende runter. Früher hatte ich entweder ein getöntes Visier und fuhr dann im Tunnel offen und zugig oder hatte eine Sonnenbrille auf, dann hieß es: Visier auf, Sonnenbrille auf der Nase nach unten ziehen, Visier zu, zwischen oberen Brillenrand und oberen Rand des Visierausschnitts durch peilen und am Ende des Tunnels dann alles wieder rückgängig machen. Jetzt ist es nur noch eine kleine Handbewegung. Darauf will ich nicht mehr verzichten.
Die Windgeräusche sind immer abhängig von der Sitzposition und dem Mopped auf dem man gerade unterwegs ist. Auf der #cti11 hatte ich Gelegenheit verschiedenen Moddes zu fahren (Fireblade, VFR1200, Crossrunner, Varadero, CB1300. Das gesagte gilt für all diese Maschinen und auch für mein Luxusweibchen (ZX-12R). Wenn ich im stehen fahre, also der Helm frei im Wind steht, hört es sich nach Windstille an, dabei liegt der Helm ganz ruhig. Hinter der Verkleidung ist es naturgemäß etwas lauter, aber ich bilde mir zumindest ein, dass es leiser ist als beim 701. Auch bei höheren Reisegeschwindigkeiten liegt der 702 sehr ruhig und ich denke, der neue ist auch aerodynamisch günstiger, denn nach langen Strecken im Tempobereich 220+ ist mein Nacken sehr entspannt, noch mehr als beim 701.
Ganz zum Schluss noch ein paar Silben zur Belüftung. Der 701 hat auf dem Oberkopf zwei Klappen, die bei geringer Geschwindigkeit für eine super Kühlung sorgen, die allerdings auf kleine Flächen konzentriert ist. Wird es schneller, wird es an diesen Stellen schnell mal zu kalt. Diese Klappen hat der 702 nicht, daher ist die Kühlung bei niedrigeren Geschwindigkeiten nicht so gut. Klappen hat der 702 dennoch reichlich. Diese zeigen Ihre wahre Stärke bei höheren Geschwindigkeiten, dann wenn das Visier geschlossen bleiben muss, ist die Lüftung immer noch angenehm und spürbar. Die Klappen können auch bei Höchstgeschwindigkeit offen bleiben, was ich als sehr angenehm empfinde. Sollte es bei langsamer Fahrt wirklich mal zu warm werden, mache ich einfach das Visier auf.
Auf meiner ersten richtigen Regenfahrt habe ich festgestellt, dass das Visier oben nicht ganz an der Dichtung anlag, so dass ein wenig Wasser eindringen konnte. Das lässt sich durch das durchdachte und intuitive Einstellsystem jedoch schnell ändern. Dazu braucht man allerdings einen passenden Innensechskanntschlüssel.
Fazit: In vielen Punkten besser als der Vorgänger. Leider in Weiß ;-)

Der Alte Griesgram

Countdown Italy 2011 - Tag Fünf (& Fünf+1)

Am (was wir zu diesem Zeitpunkt noch dachten) letzten Tag ging es fuer einen Teil der Truppe bereits fruehmorgens aus den Federn. Ein Teil der Truppe machte sich bei Sonnenaufgang bereits auf den Weg, den einen oder anderen Pass zu ueberqueren, bevor wir alle den Rueckweg nach Deutschland antraten. Der andere Teil der Truppe dagegen war faul und hat sich fuer das Ausschlafen entschieden. Als Moritz, Oliver, Alexander und ich um 8.30 Uhr morgens das Fruehstuecksbuffet erobert haben, kamen die anderen Jungs gerade mit einem breiten Grinsen im Gesicht von der Ausfahrt zurueck.

Nach einem leckeren Fruehstueck und einer herzlichen Verabschiedung der Hotelbesitzer, machten wir uns schweren Herzens auf den Weg in Richtung Deutschland. Die Ueberquerung des Kuehtaipass war grossartig und die Alpen ueberaus faszinierend! Mein persoenliches Highlight war, als ein paar Kuehe vor uns seelenruhig die Strasse ueberquert haben und sich von uns Motorradfahrern ueberhaupt nicht haben stoeren lassen. Einer der Tiefpunkte war dagegen der unfreundliche Cafebesitzer am Brenner, der uns erstmal angepflaumt hat, warum wir zum einen nur Kaffee bestellen und zum anderen die Unverschaemtheit besitzen, alle mit 10 und 20 Euro Scheinen bezahlen zu wollen. Gut, naechstes mal gehen wir woandershin.

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Kurz vor der Grenze zu Deutschland waren wir dabei, das Hahntennjoch zu ueberqueren, als ich einige Meter vor mir einen Mitfahrer wild stuerzen sehe. Ich halte erschrocken an, fluche ein wenig und stelle das Motorrad auf den Seitenstaender - nicht ohne dabei festzustellen, dass es hier arschglatt ist. Ich muss aufpassen, um nicht nach dem Absteigen zu Fuss auszurutschen. Den Grund sehen wir kurz danach: Ueber die komplette Fahrbahnbreite geht eine Oelspur, die genau in der Kurve beginnt und bis ca 40 Meter nach der Kurve reicht. Hier hatte unser Fahrer keinerlei Chance, hier war die Fahrt zu ende.

Oelspur
(Photo by http://www.facebook.com/areyoureadyforhonda )

Nachdem vorbeikommende Passanten fuer uns die Polizei gerufen hatten, haben @epic_fnord und ich erstmal unsere Sanitaeterskillz ausgepackt und den Kollegen abgetastet und geprueft, ob er noch funktioniert oder ob er aerztlicher Behandlung bedarf. Nachdem wir (und er), abgesehen von seiner Schulter, erst davon ausgingen dass er relativ unverletzt aus dem Unfall kam, hat die spaeter entdeckte Platzwunde und die laedierte Schulter dann doch noch fuer einen stationaeren Krankenhausaufenthalt gesorgt. Klingt allerdings wilder als es ist: Ein gebrochenes Schluesselbein, das operativer Korrektur bedurfte, sowie ein bisschen allgemeines wieder aufpolieren, haben ihn mehr oder weniger wieder hergerichtet. An dieser Stelle nochmal gute Besserung und Genesung! Komm bald wieder aufs Mopped!

Das verunfallte Motorrad wurde von uns vor Ort inspiziert und von den fachkundigen Kollegen mit dem Kommentar "Das is ne Honda, die richten wir wieder ein bissl her und dann faehrt die wieder!" unter Einsatz von Unmengen Duct-Tape, Werkzeugteilen (nicht zum Fixen, sondern als Kupplungshebel- oder Fussrastenersatz) und purer Muskelkraft (um die verbogenen Teile wie den Lenker wieder halbwegs hinzubekommen) wieder zusammen-McGyvert.

Kaputt
(Photo by @epic_fnord - http://yfrog.com/nxy4usj )

Trotz allem war der Tag inzwischen schon mehr oder weniger gelaufen, denn inzwischen war der spaete Nachmittag angebrochen. Die Frage war, wie wir nun weiter vorgehen sollten. Immerhin hatten wir noch die Leihmaschine vom Freitag dabei, die diese Nacht noch zurueckgegeben werden musste, ausserdem war der grossteil der Mitfahrer davon ausgegangen, noch am Abend wieder daheim zu sein und am naechsten Tag wieder ihrem Job nachgehen zu koennen. Nach einer laengeren Ueberlegung, wer heim fahren koennte, wer die Leihmaschine zurueckbringt und wer sich um das Gepaeck kuemmert, hat die Truppe sich in drei Teile aufgeteilt: Der Griesgram hat den Krankentransport uebernommen und unseren verunfallten Roadblogger schonmal heimwaerts nach Hanau geleitet. Die Foristen haben ebenfalls den Heimweg angetreten, da sie es ja eh nicht mehr weit hatten. Die verbleibenden vier Fahrer - @epic_fnord, @pistonpin, @olifra73 und meine Wenigkeit, @broaaaa - haben das verbleibende Gepaeck umgepackt, die Leihmaschine gesattelt, die verbleibenden VFRs und die Crossrunner genommen und Kurs auf Singen genommen, wo wir die Leih-Fireblade dem freundlichen Haendler - der Motorradwelt Singen - zurueckgebracht haben.

Da es inzwischen, durch all die vorherigen Verzoegerungen, spaet in der Nacht war, haben wir uns entschlossen, doch noch ein Hotel zu nehmen und die Heimfahrt erst am naechsten Tag fortzusetzen. Der Jaegerhof in Singen hat sich als ganz angenehmes Hotel, gefuehrt von sehr freundlichen und hilfsbereiten Besitzern, herausgestellt. Auch an dieser Stelle nochmal ein freundliches Dankeschoen! Die Heimfahrt nach Offenbach ueber die Autobahn, war dann wieder erwartet unaufregend. In Offenbach angekommen, haben wir Ralf noch einen Krankenbesuch abgestattet, uns von seiner Frau mit Kaffee und Kuchen fuettern lassen (auch dafuer nochmal danke! :)) und haben anschliessend die Moppeds auf den Hof der Honda-Zentrale in Offenbach gestellt.

Guellepumpe
(Photo by @pistonpin - http://lockerz.com/s/142458230 )

Beim umpacken unseres Gepaecks vom Honda-Fuhrpark auf unsere eigenen Motorraeder, haben wir alle noch ein bisschen ueber die Tour, Motorraeder und Benzin im allgemeinen gesprochen, bis dann doch die Zeit gekommen war, unseren entgueltigen Heimweg anzutreten. Wenn man so viele Tage in einer lustigen Gruppe, die sich gut versteht, miteinander verbringt, dann ist es immer schade, wenn diese Zeit vorueber geht. So hab ich mich von den Jungs mit einem lachenden Auge und der Vorfreude aufs naechste mal - aber auch mit einem weinenden Auge, mit dem Wissen dass die Tour jetzt definitiv vorbei ist und sich unsere Wege trennen, verabschiedet. Und lese ich die Tweets der anderen, denke ich dass es nicht nur mir so ging.

Tweets

Die Tour war trotz des relativ unschoenen letzten Tages der absolute Hammer! Es war ein Abenteuer, das wir nicht wieder vergessen werden! Wir haben miteinander gelacht, hatten eine Menge spass und es war ein unglaubliches Erlebnis, daran teilnehmen zu duerfen!

An dieser Stelle nochmal ein ganz grosses dankeschoen an Honda, fuer das moeglich machen dieser Tour! Danke an Oliver Franz, der sich unglaublich engagiert hat, um die Tour zu einem Erfolg werden zu lassen! Danke an Nolan fuer die absolut hammergeile Ueberraschung mit den Helmen! Danke an Castrol Honda fuer den VIP-Status beim SBK! Danke an Familie Isara vom Hotel Fontanella, fuer die freundliche Unterbringung! Und Danke an all die, die hinter den Kulissen mitgearbeitet haben, damit das ganze Ding fuer uns zum tollen Erlebnis wird!

Countdown Italy 2011 - Tag Vier

Am Sonntag stand als erstes der Besuch des Superbike WM-Laufes auf dem Programm. Abfahrt war wieder für eine Uhrzeit angesetzt, die wir auch diesmal gnadenlos überzogen haben. Gut, wir hatten alles aus unseren Zimmern geräumt gehabt, haben dann aber erst mal das inzwischen wieder vorhandene und sogar funktionierende Internet genutzt und an der Hotelbar unseren Cappuccino mit IP-Paketen genossen. 

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(Photo by Oliver Franz - http://www.facebook.com/areyoureadyforhonda )

Am Autodromo Enzo e Dino Ferrari angekommen, haben wir erst mal die Blaue Hummel vor das Honda Hospitality-Zelt geschoben, wo sie den Tag über neben der neuen 2012er Fireblade ausgestellt wurde. Von einem fleißigen Honda-Menschen frisch geputzt und von extrem hoch gewachsenen Gridgirl flankiert, war sie den ganzen Tag über Anschauungsobjekt für viele interessierte Besucher. Apropos hochgewachsene Gridgirls: Was dort das gesamte Wochenende über herumgerannt ist, war schon beeindruckend! Ich glaube, da war keine einzige unter 1.80 Metern dabei. Plus Highheels. Was, mit den typischerweise eher klein gewachsenen Italienern, die sich mit den Mädels haben fotografieren lassen, unglaublich lustig aussah :). Manche von denen waren auch ganz nett anzuschauen. Die übrigen waren auch ganz ok, wären aber jetzt nicht so unbedingt mein Fall - und manche sahen einfach nur aus, als wär vor deren Gesicht ein Schminkkoffer explodiert. Bevor falsche Gerüchte aufkommen: Die Hondamaedels waren schnuckelig! :)

Im Laufe des Vormittages kam der Honda-Fahrer Jonathan Rea vorbei für ein kleines Interview, das er spektakulär vor einer großen Traube von Zuschauern, mit einer Unterschrift auf unserer Fireblade abgeschlossen hat. Die Zeit bis zum Start des Rennens haben wir uns mit einem kleinen Spaziergang durch den Paddock-Bereich vertrieben, wo wir uns über den Racingtruck eines russischen Rennteams amüsiert hatten, der stolz mit den größten Erfolgen des Teams lackiert war: "Best Results in 2011: -"!

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(Photo by @epic_fnord: http://yfrog.com/nzk83vj )

Das Rennen selbst haben ein Teil der Fahrer live in der Box verfolgt, ein anderer Teil des Teams hat sich lieber dem Luxus des Honda VIP-Zeltes hingegeben! Es war super spannend und am Ende stand "unser" Fahrer Jonathan Rea mit seiner Honda auf dem Siegertreppchen. Den Pokal, die Champagnerflasche und den Helm von Jonathan durfte ich anschließend höchstpersönlich befingern und auch die übrigen Roadblogger haben den Erfolg dieses Rennwochenendes, und natürlich auch den Pokal, ein bisschen als "ihren" Erfolg angesehen. Irgendwie ist das schon eine ganz besondere Atmosphäre! 

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(Photo by @schrm - http://yfrog.com/nwe8fmj )

Im Anschluss durften wir noch einige Interviews geben, und ich durfte unter anderem einen englischen TV-Team ein wenig über die blaue Hummel erzählen und dabei noch Werbung für den Road-Blog machen. Yes! Ich sage euch, falls ihr noch nie vor ner Kamera standet: das ist in der Tat ein saubloedes Gefühl, wenn man's nicht gewöhnt ist. Immerhin habe ich es geschafft, den Jungs den Klischee"deutschen" vorzumachen und habe ihnen etwas von der Fireblade und schnellen deutschen Autobahnen erzählt, was sie auch sehr amüsiert hat.

Nun war es aber höchste Zeit, unsere Sachen zu packen und loszureiten. Immerhin wollten wir es bis zum Abend noch nach Südtirol schaffen, was schon noch ein ganzes Stück Strecke war. Die Fahrt dahin war dann aber, abgesehen von einer verlorenen Mautkarte und einem infolgedessen heftig mit der Mautlady flirtendem CBR-Fahrer, relativ ereignislos. Wenn man von dem letzten Pass vorm Hotel absieht, der mit drei Metern Fahrbahnbreite, Schotter auf der Strecke, ganz schön tiefen Abgründen ohne Leitplanke und ohne Tageslicht auf einer 173 PS starken VFR ganz schön respekteinflößend ist. Ich bin dann auch ganz langsam gefahren und doch noch heil angekommen. Hab auch extra ein paar Blümchen für die schnelleren Jungs gepflückt, die bereits im Hotel auf uns gewartet haben.

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Den Abend haben wir im Hotel Fontanella, bei einem fabelhaften Abendessen ausklingen lassen. Welten Unterschied zur Enttäuschung im Restaurant am vorherigen Abend! Gut gesättigt sind wir anschließend in unsere Betten gerollt, damit wir fit sind für den (wie wir dachten) letzten Tag unserer Tour.

Wie es weitergeht, erfahrt ihr morgen im Teil 5...